Erfahrungsbericht Elitepartner: Wo ist denn der Elitepartner

November 18, 2009 von Marcel  
Kategorisiert unter elitepartner

Die Erfahrungen zu Elitepartner.de von Susi76

Ich möchte hier von meinen Erfahrungen mit der Partnervermittlung “Elitepartner” berichten, um andere Menschen, die vorhaben sich auf diese Art der Partnersuche einzulassen, im Vorhinein zu warnen.
Elitepartner.de kannte ich natürlich schon seit Längerem, da im Internet viel Werbung dafür gemacht wird. Und auf so eine Werbung (in Form eines 50€-Gutscheins für eine 14-tägige Premium Mitgliedschaft) bin ich quasi reingefallen.
Ich wollte Elitepartner immer schon einmal ausprobieren und da laut Werbung besonders viele niveauvolle Frauen bei dieser Partnervermittlung Mitglied sind und das Matching wissenschaftlich ist, war ich neugierig. Natürlich war ich ein bisschen skeptisch, denn zuvor hatte ich schon einige (kostenlose) Partnervermittlungen im Internet ausprobiert und war bisher nicht sehr begeistert.

Bei der Anmeldung trat das erste Problem auf: Nirgends war die Option “Gutschein” oder Ähnliches zu finden. Gutgläubig wie ich bin, habe ich mich entschieden mich dennoch anzumelden und notfalls vom Widerrufsrecht von 14 Tagen Gebrauch zu machen. Laut Erfahrungsberichten aller Art, ist dies ohne Probleme möglich.

Zur Partnersuche selbst muss ich sagen, dass sie sich im Wesentlichen nicht von der Partnersuche bei anderen Instituten unterschied (ich durfte ja bereits an anderen Instituten Erfahrungen sammeln). Vor allem der Persönlichkeitstest hat mich enttäuscht, da er ja als wissenschaftlich angepriesen war, jedoch höchst wahrscheinlich von einem Computer ausgearbeitet wurde und die Fragen nicht wirklich relevant für die Partnerwahl waren.
Man sollte meinen, dass die Mitglieder – wenn sie schon für den Service bezahlen – kontaktfreudig sind und aussagekräftige Profile besitzen. Dem war allerdings nicht so. Viele Profile erschienen mir äußerst schlampig ausgefüllt und von drei Damen, die ich angeschrieben habe, habe ich nur eine unpersönliche Antwort bekommen.

Bisher waren meine Erfahrungen mit Elitepartner also weder positiv, noch negativ. Das sollte sich jedoch sehr schnell ändern. Drei Tage vor dem Ablauf der Widerrufsfrist habe ich mich entschieden, davon Gebrauch zu machen, da meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Allerdings kam es hierbei zu einem weitaus größerem Problem: Mein Widerruf wurde nicht angenommen, angeblich hätte ich eine Mitgliedschaft für ein Jahr ausgewählt und müsse nun dabei bleiben, da ich ja nirgends die Option “Gutschein” gewählt hatte (was bei der Anmeldung aber auch nicht möglich war). Außerdem hätte ich angeblich keinen Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen dürfen. Dies stand, meiner Meinung nach, nirgends in aller Deutlichkeit. Somit wollte ich die Entscheidung von Elitepartner anfechten, was meinen Erfahrungen nach immer gut geklappt hat.
Es folgten zahlreiche E-Mails von mir an die Partnervermittlung und wieder zurück. Letzten Endes ging noch einmal alles gut aus, ich bin aber sicher, dass ich die Jahresmitgliedschaft hätte zahlen müssen, wenn ich die Entscheidung nicht vehement angefochten hätte.

Ich hoffe mein Erfahrungsbericht dient anderen einsamen Menschen dazu, in Zukunft besser aufzupassen.

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Kommentare

2 Antworten zu “Erfahrungsbericht Elitepartner: Wo ist denn der Elitepartner”
  1. TinaDonna sagt:

    In der Tat: Vorsicht vor Elite – teure Falle! Wenn man sich für den Premium Service anmeldet, verlangen sie auf jeden Fall 99 EUR !!!!! für den „Persönlichkeitstest“. Das 14-tägige Rücktrittsrecht wird hier ausgehebelt indem man diesen Test als individuelle, nur auf den Kunden zugeschnittene Leistung darstellt. Es bliebe vor Gericht zu klären, inwieweit das zutrifft, da ja ein erster Test bereits im kostenlosen Bereich angeboten wird. Vielleicht komme ich dazu, das rauszufinden, denn Elite hat nach 3 Mahnungen jetzt ein Inkassobüro auf mich angesetzt, der nächste Schritt wäre dann das Gericht. Und das, obwohl ich wenige Minuten nach meiner Anmeldung sofort wieder gekündigt habe, und zwar noch BEVOR sie diese Anmeldung überhaupt bestätigt haben. Der Persönlichkeitstest kam dann erst 2h NACH meiner Abmeldung.
    Dazu kommt noch, dass Elite, wie z.B. auch Friendscout, offenbar mit gefälschten Interessenten-Emails arbeitet: Das System „merkt“ sich das letzte Profil, auf das man den Cursor gesetzt hat und dann erscheint genau von diesem Menschen eine Mail, mit der er scheinbar Kontakt aufnimmt. Die kann man aber nur lesen, wenn man sich für den Premium Service anmeldet. Diese Mail ist aber im normalen Postfach nicht auffindbar. Bei Friendscout habe ich das nicht gemacht sondern denjenigen angeschrieben und gefragt, ob er tatsächlich eine Mail geschickt hat. Da ich keine Antwort bekommen habe (was bei tatsächlichem Interesse ja wohl der Fall gewesen wäre) gehe ich von einer Fälschung aus. Bei Elite passierte das gleiche und da ich ohne Anmeldung dort praktisch gar nichts tun kann, habe ich mich eben angemeldet, um es zu überprüfen. Aber dann doch sofort wieder abgemeldet, da mir das mit den 99 EUR doch zu heikel war. Aber: Das jemand innerhalb von wenigen Sekunden nach meiner Anmeldung zum Basis Service sowohl mein Profil liest, seine eigene, relativ lange Mail schreibt und dann auch noch jemand mit einer ungewöhnlich hohen Übereinstimmungs-Punktzahl – das spricht für mich eindeutig ebenfalls für eine Fälschung.

  2. Norman sagt:

    Meine Erfahrung mit ElitePartner:

    Im letzten Jahr habe ich mich beeinflusst durch verschiedenste Werbung für ElitePartner entschieden. Als junger Diplom Ingenieur mit einem Gehalt von mehr als 50.000 Euro dachte ich, schon alleine auf Grund des Namens sei dies die beste Wahl.

    Nun, erst einmal zu den positiven Sachen: Die Aufmachung von ElitePartner ist wirklich par excellence. Von Anfang an macht ElitePartner einen sehr professionellen und seriösen Eindruck. Das beginnt bereits bei der ersten Anmeldung. Um qualifizierte Partnerempfehlungen auszugeben, wird ein sehr ausgereift wirkendes Persönlichkeitsprofil erstellt. Auch die Aufmachung sowie die stets aktuell gehaltene News-Seite wirken sehr positiv und überzeugen durch Kompetenz.

    Nun zu meinen negativen Erfahrungen: Mal von dem Preis-Leistungs-Verhältnis abgesehen habe ich sehr schnell bemerkt, dass Elitepartner nichts für mich ist. Leider erlischt die zweiwöchige Widerrufsfrist bei ElitePartner, sobald man aktiv wird. Aktiv war man, sobald man eine Nachricht versendet oder auf eine Nachricht reagiert. Somit ist ein Widerrufsrecht de Fakto nicht ad absurdum geführt. Denn so gesehen wird sich kaum jemand anmelden, der nicht sofort in die Offensive geht und ein paar Mails rausschickt. Deshalb rate ich dringest dazu, sich dreimal zu überlegen, ob man sich diesen Service wirklich leisten will. Der Support bei ElitePartner ist hierbei extrem starrsinnig. Im Prinzip stellt sich ElitePartner hier als ganz normaler Internet-Abzock-Verein heraus. Ein wirklich seriösen Unternehmen gibt seinen Kunden in der Regel die Möglichkeit, dass Produkt zu testen, bevor man es kauft. Selbst der zwielichte Autohändler von nebenan erklärt nicht, dass der Kaufvertrag durch die Probefahrt rechtkräftig wird.

    Die Frage ist natürlich, warum wollte ich dort wieder raus? Nachdem ich mit ein paar Frauen dort Kontakt hatte, musste ich feststellen, dass mir die Sache doch viel zu kommerziell ist. Viele Frauen suchen dort schlicht nach Jemanden, der sie mit dem lebensnotwendigen Luxus versorgt. Auch das Matching-System von ElitePartner stellt sich auf den zweiten Blick als ehr unzulänglich heraus. Bei den Frauen mit den höchsten Matching-Punkten habe ich eher einen geringeren Erfolg gehabt.

    Nachdem ich den Tobac mit der Mitgliedschaft schlucken musste, habe ich mich überwunden, mich mit einigen der Frauen die mir ElitePartner vorgeschlagen hat, zu treffen. Die Billanz hierbei ist als eher katastrophal einzuschätzen. Ich habe im letzten Jahr 14 Frauen gedatet. Drei davon habe ich über ElitePartner kennengelernt (zu mehr Treffen ist nicht gekommen, weil man als Mann bei ElitePartner doch sehr schnell ins Hintertreffen gerät), acht über eine andere Partnervermittlung und drei, welche ich im realen Leben kennengelernt habe. Summa summarum lässt sich feststellen, dass neun dieser Dates und alle die ich über EP hatte reine Zeit und Geldverschwendung waren. Besonders bei ElitePartner ist es nun aber so, dass es keine Umkreissuche gibt, was bereits daran scheitern würde, dass die Mitgliederzahl subjektiv wohl eher gering ist. Dadurch sind die Fahrtwege sehr hoch. Die Erwartungshaltung der Frauen in Bezug auf die Spendabilität des Mannes ist ebenfalls bedeutend höher als bei Frauen, die man bei anderen Partnerbörsen kennenlernt und ungleich höher als die von Frauen, die man im täglichen Leben kennenlernt. Dabei sind diese Frauen an sich keinesfalls mehr “Elite” als andere. Dadurch sind die Dates in der obersten Preiskategorie anzusiedeln. Herausgekommen ist bei den Treffen nichts (was entsprechend den Aussagen von ElitePartner auch nicht unbedingt zu erwarten ist) außer horrende Kosten und vielleicht ein paar mehr oder eher minder angenehme Abendende. Naja, von diesen Unzulänglichkeiten abgesehen, die natürlich auch an meinen eigenen Präferenzen liegen könnten, bleibt mir der Kundendienst besonders in Erinnerung. Aus meiner Sicht unflexibel, inkulant und extrem gut geschult im Thema “Wie lehne ich jegliche anfragen ab” – Prädikat „Mangelhaft“. Besonderes Augenmerk ist auch auf den Vertrag zu legen, der mit Vorsicht zu genießen ist. Allein die Tatsache, dass eine Kündigung eines über Internet geschlossenen Vertrages nur über Brief und Fax mit persönlicher Unterschrift zu kündigen ist (nein, dass ist nicht das schlimmste, aber es zeigt sehr gut, inwieweit EP darauf bedacht ist, für den Kunden möglichst unflexibel gestaltet zu sein, um ihn möglichst lange rechtlich zu binden), ist für mich ein absolutes Novum und hat keinerlei seriösen Hintergrund. Betrachtet man andere ähnliche Seiten, ist die Kündigung in aller Regel mit dem drücken ein Buttons abgeschlossen. Ich habe inzwischen zweimal erfolglos versucht zu kündigen. Leider wurde mir die Mitgliedschaft aus rechtlichen Gründen wegen formalen Fehlern bei der Kündigung um ein weiteres Jahr verlängert.
    So, nun noch ein Satz, den sie von ElitePartner als Mitglied wohl öfters hören werden:

    ‘… Daher müssen wir auf die Verlängerung Ihrer Mitgliedschaft bestehen.’ (von EP: Ticket#2010072210007091) Preis: knapp 240 Euro :)

    Also zusammengefasst: ElitePartner stellt sich auf den zweiten Blick als wenig kundenorientiert heraus. Ich empfehle jedem, der keine Alternative findet, direkt nach der Anmeldung eine schriftliche Kündigung aufzusetzen, welche mit dem Fax oder per Einschreiben mit Rückschein versendet wird, aber auf keinen in einem normalen Brief. Sendebescheinigung unbedingt aufheben, EP verlangt danach:
    „Selbstverständlich können Sie uns einen eindeutigen Nachweis über den fristgerechten Versand Ihrer Kündigung zukommen lassen, zum Beispiel einen Faxsendebericht oder Einschreiberückschein“ (EP: Fr. > Nadja T. (Kundenbetreuung).
    Sonst wünsche ich jedem noch viel Glück bei der Partner-Suche. Und nun noch mein Tip: Geld sparen und öfters mal auf Single Flirt Party´s gehen

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